Energiehändler
Max Mustermann
Kaminholz
Modul: Produkte
KaminholzKaminholz
Energieholz und Kaminholz
Unter dem Begriff Energieholz werden verschiedene feste Holzbrennstoffe zusammengefasst. Dazu gehören beispielsweise:
- Holzpellets
- Holzbriketts
- Holzhackschnitzel
- Kaminholz
Kaminholz wird insbesondere in Kaminöfen, Kachelöfen und anderen dafür geeigneten Holzfeuerstätten eingesetzt. Welche Holzart, Scheitgröße und Brennstoffqualität geeignet sind, richtet sich nach den Vorgaben der jeweiligen Feuerstätte.
Eigenschaften von Kaminholz
Für die Nutzung als Brennstoff sind insbesondere Holzart, Wassergehalt, Scheitgröße und Lagerung von Bedeutung.
Geeignete Holzarten
Für Kaminöfen werden häufig Laubhölzer wie Buche, Eiche und Esche verwendet. Aufgrund ihrer vergleichsweise hohen Rohdichte enthalten sie bezogen auf einen Raummeter in der Regel mehr Energie als leichtere Holzarten.
Auch Nadelhölzer wie Fichte und Kiefer können als Kaminholz verwendet werden. Aufgrund ihrer geringeren Rohdichte enthalten sie bezogen auf einen Raummeter in der Regel weniger Energie und brennen meist schneller ab.
Welche Holzart bevorzugt wird, hängt unter anderem von der Feuerstätte und dem gewünschten Brennverhalten ab.
Energiegehalt
Der Heizwert von trockenem Holz verschiedener Baumarten liegt bezogen auf das Gewicht in einer ähnlichen Größenordnung. Typische Werte liegen bei ausreichend trockenem Holz bei etwa 4 kWh pro Kilogramm.
Die tatsächlich nutzbare Wärmemenge hängt wesentlich vom Wassergehalt des Holzes ab. Bei der Betrachtung pro Raummeter spielt zusätzlich die Rohdichte der jeweiligen Holzart eine wichtige Rolle.
Deshalb sind Angaben zur Holzmenge und zum Wassergehalt beim Kauf besonders wichtig.
Wassergehalt
Für eine effiziente Verbrennung sollte Kaminholz ausreichend trocken sein. Ein Wassergehalt von etwa 20 % oder weniger gilt als geeigneter Richtwert für trockenes Brennholz.
Ausreichend trockenes Holz kann gegenüber feuchterem Holz einen höheren nutzbaren Heizwert und ein besseres Brennverhalten ermöglichen. Gleichzeitig können bei geeigneter Verbrennung die Rauchentwicklung und die Bildung von Ablagerungen im Feuerraum und in der Abgasanlage reduziert werden.
Entscheidend ist dabei nicht nur der Wassergehalt des gelieferten Holzes, sondern auch die anschließende Lagerung.
Kaminholz richtig lagern
Die richtige Lagerung unterstützt die Trocknung und trägt dazu bei, die Brennstoffqualität zu erhalten.
Geeignet ist ein trockener und gut belüfteter Lagerplatz. Das Holz sollte vor Niederschlägen geschützt und so gelagert werden, dass die Luft zwischen den Scheiten zirkulieren kann. Ein direkter Kontakt mit dem Boden sollte vermieden werden.
Wichtig sind insbesondere:
- trockener und gut belüfteter Lagerplatz
- Schutz vor Niederschlag
- ausreichende Luftzirkulation
- kein direkter Bodenkontakt
- ausreichend Platz zwischen Holzstapel und angrenzenden Wänden
Eine gute Belüftung unterstützt den Abtransport der im Holz enthaltenen Feuchtigkeit.
Handelsübliche Maße
Beim Kauf von Kaminholz werden unterschiedliche Mengenangaben verwendet. Besonders verbreitet sind Raummeter und Schüttraummeter.
Raummeter (rm)
Ein Raummeter entspricht einem Kubikmeter geschichtetem Holz einschließlich der dabei entstehenden Zwischenräume.
Schüttraummeter (srm)
Ein Schüttraummeter entspricht einem Kubikmeter lose geschüttetem Holz. Durch die größere Anzahl an Zwischenräumen enthält ein Schüttraummeter weniger Holzmasse als ein entsprechend geschichteter Raummeter.
Raummeter und Schüttraummeter sind deshalb beim Preisvergleich nicht direkt gleichzusetzen. Beim Kauf sollte immer darauf geachtet werden, auf welche Mengeneinheit sich das Angebot bezieht.
Darauf sollten Sie beim Kauf von Kaminholz achten
- geeignete Holzart für die jeweilige Feuerstätte
- ausreichend niedriger Wassergehalt
- passende Scheitlänge
- transparente Mengenangabe in rm oder srm
- trockene und saubere Lagerung
- Einhaltung der Herstellerangaben der Feuerstätte
Trockenes und sachgerecht gelagertes Kaminholz unterstützt eine gleichmäßige Verbrennung und eine gute Nutzung des im Holz enthaltenen Energiegehalts. Für einen sicheren und bestimmungsgemäßen Betrieb sollten stets die Vorgaben des Herstellers der jeweiligen Feuerstätte beachtet werden.